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Schnelle Versorgung durch die KV Berlin

Berlin, 28.01.2016. Am gestrigen Mittwoch konnte die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Berlin mit dem Land Berlin erfolgreich eine Vereinbarung abschließen, mit der die KV Berlin unbürokratisch und schnell die ambulante medizinische Versorgung noch nicht vollständig registrierter Asylsuchender übernehmen kann und die bereits ab 1. Februar 2016 greift.

Flüchtlinge, die noch keinen Asylantrag stellten konnten, erhalten dann bei Vorweisen des mit einer Nummer versehenen Bändchens, das sich am Arm des Besitzers befinden muss, Zugang zur ambulanten medizinischen Versorgung in der Hauptstadt. Damit kann die KV Berlin auch für diejenigen prompte Versorgung anbieten, die mittels des nummerierten Armbändchens für die Unterbringung in einer Notunterkunft bisher lediglich vorerfasst wurden. Deren medizinische Versorgung durch ambulant niedergelassene Vertragsärzte war bislang nur eingeschränkt möglich.

Nach der Erfassung erhalten bereits jetzt alle Geflüchteten entweder den „Grünen Schein“ oder eine Anmeldung zu einer gesetzlichen Krankenkasse, die ebenfalls zum Besuch aller niedergelassenen Berliner Ärzte berechtigen. Diese Erfassung durch das LaGeSo und damit die Ausgabe eines „Grünen Scheins“ verzögert sich in einigen Fällen jedoch durch den enormen Zustrom von Asylsuchenden.

Der Vorstand der KV Berlin ist überzeugt: "Die Berliner Kassenärzte versorgen täglich 160.000 Patienten. Nur die niedergelassenen Ärzte sind in der Lage, schnell und wirksam die Versorgung einer so großen Gruppe von Menschen zu organisieren." Die Kosten für die gesetzliche medizinische Behandlung und die Medikamente werden vom Land Berlin erstattet.

Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Berlin ist die Dachorganisation der mehr als 9.000 ambulant tätigen Ärzte und Psychotherapeuten in Berlin. Sie sorgt unter anderem dafür, dass die ambulante medizinische Versorgung von gesetzlich krankenversicherten Patienten auf hohem Qualitätsniveau stattfindet und dass diese den Arzt ihrer Wahl aufsuchen können, ganz gleich, in welcher Krankenkasse sie versichert sind.

(Quelle: KV Berlin)

Autor: KV Berlin, Öffentlichkeitsarbeit | Erstellt am: 28.01.2016

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