Wie ist die Verteilung von Flüchtlingen in der EU bislang geregelt?

Zentrales Regelwerk ist die sogenannte "Dublin III-Verordnung". Darin ist geregelt, dass Flüchtlinge ihren Antrag in dem Land der EU stellen müssen, in dem sie zuerst angekommen sind. Dieses Land ist dann für das gesamte Asylverfahren zuständig. Das hat zur Folge, dass klassische "Ankunftsstaaten" wie Griechenland mit der Aufnahme und Registrierung von Flüchtlingen überfordert sind. Asylanträge von Syrern haben in sehr vielen Fällen Erfolg. Deutschland kann Flüchtlinge in das Ankunftsland abschieben. Das ist allerdings nicht zwingend. Die Bundesregierung hat dies zum Beispiel für Flüchtlinge aus Syrien vor Kurzem ausgesetzt.

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