Welchen Schutz können Flüchtlinge in Deutschland bekommen?

Asylbewerbern wird der Asylantrag anerkannt, wenn Ihnen bei einer Rückkehr in ihr Heimatland ein ernsthafter Schaden droht. Dazu zählen Todesstrafe, Folter, unmenschliche und erniedrigende Behandlung oder Bestrafung, eine ernsthafte individuelle Bedrohung des Lebens oder Unversehrtheit einer Zivilperson und die Bedrohung durch willkürliche Gewalt. Der subsidiäre Schutz gewährt der Asylsuchenden Person eine auf ein Jahr befristete Aufenthaltserlaubnis, diese kann um bis zu zwei Jahre verlängert werden. Nach sieben Jahren kann gegebenenfalls eine Niederlassungserlaubnis folgen.

Besteht im Heimatland des Asylbewerbers akute Gefahr für Leib, Leben oder Freiheit oder verletzt eine Abschiebung die Menschenrechte und Grundfreiheiten der Europäischen Konvention (EMRK), darf die Person nicht abgeschoben werden (Abschiebungsverbot) und ihr Asylantrag wird anerkannt. Sie erhält eine auf mindestens ein Jahr befristete Aufenthaltserlaubnis, auf diese kann nach sieben Jahren gegebenenfalls eine Niederlassungserlaubnis folgen.

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