Sind Flüchtlinge und Asylbewerber Krankenversichert?

Nein. Deshalb liegen die Ausgaben für sie auch rund zehn Prozent niedriger als die für Hartz-IV-Bezieher. Per Gesetz dürfen Asylbewerber nur in Notfällen und bei Schmerzen einen Arzt aufsuchen. Vorsorgeuntersuchungen oder andere Gesundheitsleistungen, wie sie Krankenversicherte in Anspruch nehmen dürfen, bekommen sie nicht. Die Kosten für Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte übernimmt das jeweilige Bundesland - die Kommune, in der der Asylbewerber untergebracht ist, muss das Geld aber vorstrecken.

(Stand 06.10.2015)

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