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Was ist die BüMA?

UPDATE

Ab Februar 2016 ist die schrittweise flächendeckende Einführung von dem neuen Ankunftsnachweis geplant.

Ein Flüchtling erhält nach der Erkennungsdienstliche Behandlung zunächst und dem Asylgesuch eine Bescheinigung über die Meldung als Asylsuchender (BÜMA). Die BÜMA ist kein Aufenthaltstitel. Die BÜMA ist ein vorläufiges Aufenthaltspapier.

Die BÜMA gilt als Identitätsdokument und weist nach, dass sich die Person in Deutschland befindet, um einen Asylantrag zu stellen, aber noch in keinem laufenden Asylverfahren ist. Dem Asylverfahren ist damit quasi ein weiteres Verfahren vorgeschaltet. Der Ankunftsnachweis soll als ein Behörden- und länderübergreifendes Dokument fungieren.

Nachdem die BÜMA ausgestellt wurde müssen sich die Flüchtlinge unverzüglich, spätestens innerhalb einer Woche bei der in der BÜMA genannten Aufnahmeeinrichtung melden. Wichtig: ab der Registrierung und der Ausstellung der BÜMA haben die Betroffenen Anspruch auf Leistungen nach dem AsylbLG. Auch beginnt ab jetzt die dreimonatige Wartefrist für den Zugang zum Arbeitsmarkt. Die Fristen für das Dublinverfahren beginnen allerdings erst mit der Asylantragstellung.

Familieneinheit / Beistandsgemeinschaft: Wenn Flüchtlinge mit Verwandten eingereist sind oder Verwandte haben, die in Deutschland leben, so sprechen Sie dies direkt am Tag der BüMA-Ausstellung an, um in deren Nähe verteilt zu werden.

BüMA Buma Asyl

Verordnung über die Bescheinigung über die Meldung als Asylsuchender Ankunftsnachweisverordnung - AKNV

Verordnung über die Bescheinigung über die Meldung als Asylsuchender Ankunftsnachweisverordnung - AKNV

Neues Gesetz: Warum der Ankunftsnachweis keine Probleme löst

Muster September 2015

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