Was passiert bei Ablehnung auf Asyl (Abschiebung)?

Bei einer Ablehnung werden die Antragsteller aufgefordert, Deutschland zu verlassen. In der Regel haben sie dafür einen Monat Zeit – manchmal aber auch weniger. Reisen sie nicht freiwillig aus, droht ihnen die Abschiebung.
Einige Flüchtlinge versuchen, sich vor der Abschiebung zu verstecken, und führen ein Leben in der Illegalität. Andere setzen sich bei der Abschiebung körperlich zu Wehr. Dann werden Abschiebungen mit Polizeibegleitung durchgeführt.
Um eine Abschiebung sicherstellen zu können, werden manche Menschen in Abschiebehaft genommen. Diese Haft kann bis zu 18 Monate dauern.
Zudem gibt es in vielen Bundesländern so genannte Ausreisezentren. Dort werden diejenigen eingewiesen, die nach Meinung der Behörden nicht ausreichend zur Klärung ihrer Identität beigetragen haben und wegen der fehlenden Papiere nicht abgeschoben werden können. Sie sollen hier mittels einer "Rückkehrorientierten Beratung und Betreuung" zur Ausreise bewegt werden. Die Ausreisezentren sind heftiger Kritik ausgesetzt.

Zurück