Was muss man bei der Anhörung beim BAMF sagen?

In der gesetzlich vorgeschriebenen Anhörung muss ein Asylantragsteller persönlich seine Verfolgung glaubhaft schildern. Falls vorhanden, kann er Beweismaterial vorlegen. Ausschlaggebend ist dabei immer das Einzelschicksal. Anwesend sind dabei ein Entscheider des Bundesamtes sowie ein Dolmetscher. Von der Anhörung wird ein Protokoll (nach unseren aktuellen Informationen wird KEIN Protokoll angefertigt, sondern lediglich eine Zusammenfassung) angefertigt, das dem Antragsteller mündlich übersetzt wird, bevor er eine Abschrift erhält.

Hier ist es besonders wichtig so genau wie möglich die Persönlichen gründe der Flucht zu nennen. Allgemeine Aussagen zie z.B. Terror etc. sind dabei nicht relevant. Vorher sollte man sich genau überlegen was man sagt, es sollten sich keine Widersprüche ergeben. Auch in Datumsfragen kann der Nationale (der Heimische Kalender) benutzt werden. Der Asylbeantragender (Flüchtling) kann auch eine Person des Vertrauens mit hinzuziehen.

Der Ablauf ist im groben folgender maßen: Der BMAF Mitarbeiter fragt den Flüchtling über seine Gründe der Flucht, der Dolmetscher übersetzt das dann für den Flüchtling. Dann antwortet der Flüchtling und der Dolmetscher übersetzt das für den BMAF Mitarbeiter. Diese hin und her kann 3 - 5 mal so weiter gehnen oder auch öfter.

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